Manfred Motte - 2014

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Letzthin war ich in der Kälte unterwegs. Sie erinnern sich, ich heisse Manfred Motte, und bin Bewohner des Kittels eines Zünfters, ich nenne ihn einfach gutschweizerisch meinen Tschopenträger. Er nahm mich mit zu einem Anlass, bei dem der Apéro draussen in der Kälte dargereicht wurde. Naja, als Motte kann man sich in gutem, teuerem Stoff kuscheln, aber heute war meine Neugierde grösser als das Bedürfnis, an der Wärme zu bleiben. Welch eine Menge fremder, bewohnter Tschopen! Ich machte viele neue Bekanntschaften, und hörte einige spannende und erschütternde Geschichten, von denen ich Euch eine unbedingt erzählen muss.

Manfred Motte - 2013

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Als vielbeschäftigte Motte im Tschopen eines Schneiderzünfters erlebt man im Laufe eines Jahres immer wieder anekdotische Gegebenheiten, die man dem geneigten Leser, der sich ja in gewohnter Manier an Schreibe in Prosa gewohnt ist, nicht vorenthalten sollte.

Manfred Motte - 2011

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Auf das Jahr 2011 freute ich mich besonders. 600 Jahre Zunftverfassung, das bedeutete für mich eine Menge verschiedene Feierlichkeiten, viele Menschen mit farbigen, alten Kostümen aus schweren Stoffen, für uns Motten ein Eldorado. Als mittlerweile erfahrene Zunftmotte, beheimatet im Tschopen eines Zünfters, wollte ich mich optimal auf das Jahr vorbereiten. Ich ernährte mich nur noch minimal, und sparte meinen Hunger auf die erste Gelegenheit, mich in alten Leinen verbeissen zu können. 

Manfred Motte - 2012

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Letzthin besuchte mein Tschopenträger - der geneigte regelmässige Noodelöhr-Leser weiss ja mittlerweile, dass ich als Motte ein beschauliches Leben im Anzug eines Zünfters friste, und ihn liebevoll als «meinen Tschopenträger» betitle - eine Führung durch die Klosteranlage in Schaffhausen. Mich interessierte das Gefasel um die Geschichte des Benediktinerklosters natürlich nur wenig. Spannender fand ich die Kutte des Abtes, in der ich tatsächlich einen echten noch lebenden Nachkommen des stadtbekannten Johann Nepomuk von Mott kennenlernte.